Die Wanderung erfolgt größtenteils auf jener Route, die einstmals die Heilungssuchenden, zumindest die weniger Betuchten) zum Wunderdoktor "Höllerhansl" nach Rachling genommen haben. Der Weg führt vorbei an alten Bauernhäusern, Weingärten, alten Wegkreuzen und Kapellen.
In Rachling sind die Kirche, eine Felsengrotte und die Wirkungsstätte des Höllerhansls, (1866-1935, der mit bürgerlichen Namen Johann Reinbacher hieß, zu besichtigen. Für den Erfolg des Höllerhansls war wohl die Tatsache mitverantwortlich, daß die Patienten einen Fitmarsch vom Bahnhof Stainz nach Rachling machen mußten, und dieser sicher sehr anregend auf den Organismus war. Der Weg verläuft teilweise auf wenig befahrenen Gemeindestraßen oder auf reinen Wanderwegen.
Wegbeschreibung:
Vom Bahnhof Stainz wandern wir über die Lastenstraße, Engelweingartenweg nach Neurath (schöne alte Bauernhäuser), dann über die Neurathstraße vorbei am Johannesbrunnen, leicht steigend entlang des Sierlingbaches zur Göri Kapelle (527 m, schöner Fotoplatz), weiter über Wiesen nach Angenofen (schöne Fernsicht). Am Dorfende links in den Wald, später steigend über Wiesen nach Rachling (700 m, schöner Fotoplatz, Damwildgehege). Nun geht es ca. 1 km auf der befahrenen Gemeindestraße bergab nach Marhof (400 m), weiter über Wiesen und Waldwegen zum Rauch Hof, wo wir den Stainzbach queren und wieder die Landesstraße nach Stainz erreichen.